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Aktuelles

Aussendungsfeier der Jesuit Volunteers 2019

Eine Gemeinschaft im Aufbruch

Bei der diesjährigen Aussendungsfeier von Jesuit Volunteers wurden 20 engagierte Freiwillige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrem Dienst in verschiedenen Sozialprojekten weltweit ausgesendet. In den nächsten Wochen werden sie in alle Himmelsrichtungen aufbrechen – nach Peru, Mexiko, Kenia, Rumänien, Bulgarien, Kambodscha oder Indien.

Sie machen sich auf den Weg, um ein Jahr anders zu leben. Sie machen sich auf den Weg, um Menschen, für die sich sonst kaum einer interessiert ihre wertvolle Zeit zu schenken. Sie machen sich auf den Weg, um hinzuschauen und ein offenes Ohr oder eine stützende Hand anzubieten, wo sich andere nur abwenden. Sie machen sich auf den Weg, sich der Realität der Welt auszusetzen, sich berühren zu lassen und ihren Platz in der Welt zu finden.

Aber nicht nur für die Jesuit Volunteers steht ein Aufbruch bevor, auch für die bei der Feier anwesenden Verwandten und Freunde der Freiwilligen kann ein besonderes Jahr beginnen, wenn sie sich für die Geschichten der Freiwilligen und die Realitäten ihrer Einsatzländer öffnen – so Nicole Endres, die Koordinatorin des Freiwilligenprogrammes.

Symbolisch für eine Weltgemeinschaft, die Verantwortung für unsere Welt übernimmt, trugen die Freiwilligen gemeinsam mit den Gästen sowie dem JV-Team einen Erdball in die Marthakirche zum Abschlussgottesdienst. Bei den verschiedenen Beiträgen der Jesuit Volunteers, beim gemeinsamen Singen und spätestens bei einem Abschiedskreis mit einer festen Umarmung und der ein oder anderen Träne wurde deutlich, dass sich eine Gemeinschaft im Aufbruch befindet.