MaZ Rückkehrer Koordinationsstelle
missio
Jennifer Mumbure
Goethestrasse 43
52064 Aachen

FAQ zum Freiwilligendienst

Was ist MaZ? Wie bewerbe ich mich? Ist MaZ sowas wie ein FSJ im Ausland? Wie verläuft ein Freiwilligendienst? Fragen über Fragen, wenn du dich über die Möglichkeiten informierst ein Jahr in Afrika, Asien, (Latein-)Amerika oder auch Europa zu verbringen und als MissionarIn auf Zeit mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten.

Hier findest du die Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um das Programm „MissionarIn auf Zeit“.

Was bedeutet MaZ?

MaZ steht für „Missionarin auf Zeit“.

Das Projekt “MissionarIn auf Zeit” begann 1980 mit den ersten Anfragen junger Menschen an missionarische Ordensgemeinschaften. Seitdem haben sich zahlreiche junge Männer und Frauen auf den Weg in ein anderes Land und in einen anderen Lebensraum gemacht. “Auf Zeit” haben sie dabei am Leben einer Ordensgemeinschaft und Gemeinde im Ausland teilgenommen.

Was bedeutet Mission?

Mission ist für uns die Vision von der Einen Welt, in der es nicht Gewinner und Verlierer, sondern nur Geschwister gibt. Im Zeitalter der Globalisierung rücken Norden und Süden immer enger zusammen. Jahrhundertelang war dieses Verhältnis von Eroberung, Unterdrückung und Abhängigkeit geprägt. Mission heute ist gelebte Solidarität, die alle beauftragt, an der Gestaltung der Einen Welt mitzuwirken.

Muss ich katholisch sein, um MaZ zu werden?

Die meisten MaZ-Orden nehmen auch gerne BewerberInnen, die nicht katholisch sind. Allerdings solltest du bereit sein, in einem katholischen Umfeld zu arbeiten und dich auf den Gebetsalltag einzulassen.

Muss ich nach meinem MaZ-Jahr in den Orden eintreten?

Nein. Du wirst während deines Einsatzes nur im engen Kontakt zu Ordensleuten stehen und solltest damit also kein Problem haben. Es wird jedoch auf keinen Fall von dir erwartet, dass du dich nach dem Jahr für das Ordensleben entscheidest.

Wenn du dich schon jetzt für ein Ordensleben interessierst, wirst du sowohl in der Vorbereitung, während des MaZ-Einsatzes und auch als RückkeherIn AnsprechpartnerInnen haben, die dich auf deinem Weg beraten und begleiten können.

Bin ich versichert?

Die Entsendeorganisationen stellen sicher, dass für die Freiwilligen folgende Versicherungen abgeschlossen werden:

  • Unfallversicherung inklusive Invalidität (Versicherungssumme 200.000 Euro mit 225 Prozent Progression)
  • Haftpflichtversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rücktransportversicherung (in der Regel in der Auslandskrankenversicherung enthalten)

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Kosten, die auf Dich zukommen sind von Orden zu Orden unterschiedlich. Die meisten MaZ-Entsendeorganisationen werden über weltwärts bezuschusst, wobei bis zu 75% der förderfähigen Kosten abdeckt werden können. Die restlichen Kosten werden von den Orden übernommen oder durch Solidaritätskreise der MaZ gesammelt. Auf der Seite „Orden & Einsatzstellen“ findest du je Orden die Angaben zur Kostenübernahme.

Was genau kostet Geld während eines Freiwilligendienstes als MaZ?

  • Organisation des Dienstes und Administration
  • Vorbereitungs-, Zwischen- und Nachbereitungsseminare
  • Unterkunft und Verpflegung während der Seminare
  • Fahrtkosten zu den Seminaren
  • Impfungen
  • Sprachkurse
  • Visumsgebühren
  • monatliches Taschengeld
  • Versicherungen
  • Flugticket
  • Begleitung der Freiwilligen
  • Unterkunft und Verpflegung im Ausland

Kann ich mir meine Einsatzstelle aussuchen?

Die meisten Orden kennen ihre Einsatzstellen sehr gut und möchten auch dich erst besser kennen lernen, bevor sie dich einer Einsatzstelle zuteilen. Also bewirbst du dich in den meisten Fällen zuerst bei einer Ordensgemeinschaft und das jeweilige MaZ-Team teilt dich danach einem Projekt zu, das gut zu dir passt. Wünsche werden jedoch auf jeden Fall berücksichtig. Wenn du vorher allerdings schon weißt, in welches Land du gerne ausreisen möchtest, dann kannst du das entweder schon auf den Seiten der Ordensgemeinschaften recherchieren oder du suchst über den MaZ-Filter auf dieser Website den passsenden Orden aus.

Wann sollte ich mich bewerben?

Du solltest dich etwa 10-12 Monate vor deinem Einsatz bewerben. Der Bewerbungsschluss liegt je nach MaZ-Entsendeorganisation zwischen Oktober und Februar. Wenn noch Stellen für das nächste Jahr frei sind, können auch spätere Bewerbungen noch angenommen werden.

Muss ich bei den Vorbereitungsseminaren komplett dabei sein?

Die Seminare sind grundsätzlich verpflichtend. Außerdem lernst du in den Vorbereitungsseminaren bereits Themen kennen, die dir während deines Einsatzes begegnen werden, Organisatorisches wird geklärt und alle deine Fragen können beantwortet werden. Ebenso sind die Seminare auch ein guter Zeitpunkt andere Freiwillige kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Kann ich auch ein halbes Jahr im Ausland machen?

Nein. Alle MaZ-Orden entsenden für mindestens 12 Monate.

Wie kann ich mit meiner Familie in Kontakt bleiben? Gibt es dort WLAN?

Das hängt ganz davon ab, in welchem Ort und Land du dein MaZ-Jahr verbringst. Es wird definitiv möglich sein, mit deiner Familie in Kontakt zu bleiben. Einen WLAN Zugang könnte es in deinem Projekt oder deiner Gastfamilie geben oder du findest ein Internet-Café in der Nähe. Jedoch musst du dir gewiss sein, dass mit deinem Auslandsaufenthalt auch ein einfacheres Leben auf dich wartet, in dem du natürlich nicht all die Vorzüge und den Luxus wie zuhause hast.

Wer sind meine Ansprechpartner während des MaZ-Einsatzes?

Während des MaZ-Einsatzes stehen sowohl im Ausland, als auch im Heimatland persönliche AnsprechpartnerInnen zur Verfügung, die die Freiwilligen das Jahr über begleiten. Zudem findet in Kooperation mit anderen Entsendeorganisation ein Begleitseminar im Einsatzland statt, das Hilfen zur Orientierung und Reflexion bietet.